Umlagefähigkeit der Kosten: Was Vermieter wissen sollten.

Für Vermieter ist eine Frage entscheidend: Lassen sich die laufenden Kosten der Heizungsoptimierung auf die Betriebskosten umlegen – und lohnt sich das wirtschaftlich? Die kurze Antwort: In aller Regel ja, weil die erzielten Einsparungen die Kosten übertreffen.
Worum es geht
cosy.green optimiert das Zusammenspiel bestehender Kessel und Thermostate auf Basis gemessener System- und Wetterdaten. Das senkt den Energieverbrauch messbar, ohne dass baulich in das Gebäude eingegriffen wird. Für die Abrechnung stellt sich damit die Frage, wie die dafür anfallenden laufenden Kosten mietrechtlich einzuordnen sind.
Was bedeutet Umlagefähigkeit?
Umlagefähig sind Kosten, die als Betriebskosten regelmäßig für den bestimmungsgemäßen Betrieb eines Gebäudes anfallen und im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden dürfen. Dazu zählen unter anderem die Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage.
Die laufende Optimierung der Heizungssteuerung durch cosy.green lässt sich diesem Betrieb zuordnen: Sie ist keine einmalige Modernisierungsmaßnahme, sondern ein wiederkehrender Dienst, der die Anlage effizienter betreibt.
Die Einsparungen übertreffen die Kosten – unter dem Strich sinken die Nebenkosten der Mieter.
Warum Mieter davon profitieren
- Der Energieverbrauch für Wärme sinkt messbar – und damit der größte veränderliche Posten der Heizkostenabrechnung.
- Die Einsparung ist in der Regel höher als die umgelegten Optimierungskosten, sodass die Nebenkosten in Summe zurückgehen.
- Der Wohnkomfort bleibt unverändert; die Optimierung wirkt im Hintergrund.
Die fundierte Einordnung: KEDI-/dena-Bericht
Eine belastbare Grundlage zur methodischen und regulatorischen Einordnung liefert der Bericht der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Rahmen des KEDI. Er beschreibt, wie die Wirkung softwarebasierter Heizungsoptimierung bewertet wird und in welchem regulatorischen Rahmen sich Vermieter bewegen.
Wir empfehlen, diese Quelle für die eigene Einordnung heranzuziehen. Das vollständige Gutachten finden Sie direkt bei KEDI / dena.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Die konkrete Umlagefähigkeit hängt vom jeweiligen Mietvertrag und Einzelfall ab.
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